Massagetherapie

Die Massage gilt als eines der ältesten Therapieverfahren. Das Wort „Massage“ stammt von dem griechischen Wort „massein“ ab und bedeutet „kneten“. Die Massage ist mittlerweile in den verschiedenen Fachbereichen (Orthopädie, Chirurgie, Neurologie etc.) ein wichtiger sowohl kurativer, präventiver als auch rehabilitativer Bestandteil geworden. Dabei kommen neben der klassischen Massage auch spezielle Massageformen wie zum Beispiel die Bindegewebsmassage, die Kolonmassage und die Reflexzonenmassage zum Einsatz.

Die klassische Massage wird in erster Linie zur Therapie von Störungen des Bewegungsapparates eingesetzt, eignet sich aber auch zur unterstützenden Behandlung anderer Erkrankungen.

Bei den Wirkungen der Massage unterscheidet man zwischen Lokalwirkungen, segmentalen Fernwirkungen und Allgemeinbefinden (Wohlbefinden). Diese drei Wirkweisen treten im Verbund auf und können nicht voneinander getrennt werden. Zusammenfassend kann gesagt werden, dass die Massage mehrere Wirkgruppen beinhaltet, die nicht strikt voneinander zu trennen sind, nämlich die Einwirkung auf (Mima Hohmann):


  • Venen-Lymph-System
  • Arterielle Durchblutung
  • Muskulatur
  • Vegetativum
  • Psyche   


 

Anwendungsgebiete der therapeutischen Massage beim Tier:

 

Erkrankungen des Bewegungsapparates

  • Wirbelsäulenerkrankungen
  • Arthrosen
  • Posttraumatisch
  • Postoperativ
  • Dysplasien

Neurologische Störungen, Nervenerkrankungen

  • Lähmungen
  • Cauda-Equina-Kompressionssyndrom
  • Wobbler-Syndrom
  • Bandscheibenvorfall

Haut- und Muskelverspannungen von inneren Organen

  • Atemwegserkrankungen

Psychische Störungen, Verhaltensauffälligkeiten

  • Angst
  • Hyperaktivität


Jedem Tier gebührt ein Leben in Würde. Wir müssen dafür die Voraussetzungen schaffen! - (Franz von Assisi)